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2009-12-07

Mitteilung übermittelt durch Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Wohnbau

Verbraucherschutzmonitor Berlin: Berliner sind mit Wohnen zufrieden

Berlin: „Der Bericht ist ein klarer Auftrag an den Senat, etwas gegen die hohen Energie- und Wasserpreise in Berlin zu unternehmen.“ So kommentierte Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), die Ergebnisse des heute von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz vorgestellten ersten Berliner Verbraucherschutzmonitors.

„Es ist erfreulich, dass die Berliner dem Wohnen in ihrer Stadt insgesamt gute Noten ausstellen“, so Kern weiter.

Sinnvoll: Mehr Differenzierung
Kern bedauerte allerdings, dass bei der Erhebung nach der Zufriedenheit mit den Wohnkosten, und nicht mit der Nettokaltmiete gefragt worden sei. Angesichts der verbreiteten Unzufriedenheit mit den Preisen für Wasser und Energie sei davon auszugehen, dass bei einer Befragung nur nach der Nettokaltmiete der Anteil der positiven Antworten noch höher ausgefallen wäre. Kern: „Hier wünschen wir uns im nächsten Jahr mehr Differenziertheit.“

Marktaufsichtspflichten wahrnehmen
Fast die Hälfte der Befragten äußerte sich unzufrieden mit den Preisen für Wasser, Strom und Heizenergie. „Das zeigt: Der Berliner Senat muss endlich seine Tarif- und Marktaufsichtspflichten ernst nehmen“, unterstrich Kern.

Während die Nettokaltmieten zwischen 2004 und 2008 nach Erhebungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg um lediglich 1,4 Prozent und Jahr gestiegen seien, lag diese Quote bei den Preisen für Trinkwasser (+ 3,3 %), Abwasser (+ 6,9 %) oder Gas (+ 8,6 %) deutlich höher. Kern: „Es wird für die Wohnungsunternehmen immer schwieriger, die Preissteigerungen bei Wasser, Müll, Grundsteuer oder Energie abzufedern.“

Unter dem Dach des BBU sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

Dr. David Eberhart für Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. - 2009-12-07

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