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2011-12-15

Mitteilung übermittelt durch Engel & Völkers Commercial. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Gewerbe-Immobilien-Marktinformationen

Stabile Immobilienpreise in Wuppertals Höhenlagen

Wuppertal: Wuppertal: 333 Anlageimmobilien im Gesamtwert von 84 Mio. Euro gehandelt - Engel & Völkers veröffentlicht „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Wuppertal 2011/2012“

Stabile Preise in sehr guten und guten Lagen kennzeichnen den Markt für Wohn- und Geschäftshäuser* in Wuppertal. Im Jahr 2010 sank jedoch die Zahl der Kauffälle insgesamt um rund sechs Prozent auf 333 Objekte und auch der Geldumsatz ging leicht um drei Prozent auf 84 Millionen Euro zurück. Dies geht aus dem aktuellen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Wuppertal 2011/2012“ des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmens für Gewerbeimmobilien, Engel & Völkers Commercial, hervor.

Kleinere Immobilien im Fokus
Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Immobilie blieb mit 250.000 Euro stabil. „Da vorwiegend kleinteiligere Objekte gehandelt wurden, liegt das Transaktionsvolumen jedoch deutlich unter dem Fünf-Jahresdurchschnitt von 340.000 Euro“, betont André Althoff, Leiter Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial.

Arrenberg-Viertel aufgewertet
Das Angebot ist insgesamt zufriedenstellend. Lediglich in den guten und sehr guten Lagen kann die Nachfrage nach Immobilien, bei denen die Qualität und nachhaltige Vermietbarkeit stimmen, nicht abgedeckt werden. „Das Interesse der Investoren konzentriert sich auf die Höhenlagen von Wuppertal“, stellt Althoff fest. Zu den etablierten Lagen gehörten Cronenberg, Lichtenplatz, Brill und Zoo. Hier seien Mietwohnungen immer gefragt. Auch in den Elberfelder Wohnquartieren Ölberg und Univiertel, bestehe eine stetige Nachfrage. Eine Aufwertung hat das Wohnquartier Arrenberg durch die Revitalisierung der Arrenberg’schen Höfen erlangt, die nun mit der Neugestaltung des Geländes der ehemaligen Elba-Fabriken fortgesetzt werden soll. Die Stadtteile Wichlinghausen, Oberbarmen und Heckinghausen würden von der entstehenden Wohnbebauung auf dem Areal „Bergisches Plateau“ profitieren. „Auch wird sich der Umbau Döppersberg positiv auf das Stadtbild von Wuppertal auswirken“, ist Althoff überzeugt.

Hohe Preisvorstellungen
In den Talgegenden hingegen gestaltet sich die Vermarktungssituation aufgrund der häufig vernachlässigten Bausubstanz sowie den damit verbundenen Leerständen schwieriger. Die Vermarktungsdauer kann hier auch deshalb ziemlich langwierig sein, weil einerseits die Preisvorstellungen der Verkäufer teilweise recht ambitioniert sind und sich andererseits die Käufer mehr Zeit für die Prüfung der Objekte nehmen“, sagt Althoff. Wegen des hohen Nachvermietungsrisikos in diesen Lagen sei für die Anleger eine Fremdfinanzierung seitens der Banken auch mit strengeren Vergabekriterien und einer hohen Eigenkapitalquote verbunden.

Investoren aus der Region
Gefragt sind hauptsächlich reine Mehrfamilienhäuser. Mischobjekte mit einem Gewerbeanteil von mehr als 20 Prozent sind schwerer zu vermarkten, weil Investoren bei diesen Immobilien ein höheres Mietausfallrisiko sehen. „Der überwiegende Teil der potentiellen Käufer kommt aus Wuppertal oder der näheren Umgebung“, berichtet Althoff. Hierbei handele es sich meist um solvente Privatinvestoren und Erstkäufer. Auch kleinere Unternehmen, die schon Immobilien besitzen und ihre Bestände erweitern wollen, seien vertreten. „Bauträger auf der Suche nach Aufteilerobjekten sind ebenfalls am Markt aktiv“, so der Immobilienexperte.

Stabiler Marktausblick
Im laufenden Jahr wird sich aus Sicht von Engel & Völkers Commercial die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser in einer ähnlichen Größenordnung wie 2010 bewegen. „Beim Umsatzvolumen rechnen wir damit, dass bei stabilen Preisen ein Niveau zwischen 75 und 85 Millionen Euro erreicht wird“, prognostiziert Althoff.


*Bei Wohn- und Geschäftshäusern handelt es sich um Immobilien mit mindestens vier vermieteten Wohnungen, die im Besitz einer Privatperson, einer Erbengemeinschaft oder eines Unternehmens sind. Neben dem reinen Mehrfamilienhaus fallen unter den Begriff auch Mischobjekte, die gewerbliche Flächen enthalten, wie z.B. kleinere Ladenflächen im Erdgeschoss oder eine Arztpraxis. Der Anteil dieser Flächen erbringt jedoch weniger als 20 % der Nettokaltmiete, so dass der Wohncharakter dominiert. Synonyme in der Immobilienwirtschaft sind darüber hinaus Geschosshaus, Anlageimmobilie oder Zinshaus.

Greta Niessner für Engel & Völkers Commercial - 2011-12-15

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