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2010-01-20

Mitteilung übermittelt durch Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Immobilien-Verbände

Soziale Stadtentwicklung: Fokus auf Grosssiedlungen richten

Deutschland: Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) begrüßt die positiven Entwicklungstendenzen, die das heute vorgestellte „Monitoring soziale Stadtentwicklung“ aufzeigt. „Die Musik spielt aber nicht nur in den Innenstadtquartieren“, unterstrich BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern. Sie forderte ein speziell auf Großsiedlungen in Stadtrandlagen zugeschnittenes Entwicklungsprogramm.

Kern würdigte das Monitoring als starkes Instrument, das einen wertvollen Beitrag zur Ausrichtung der Stadtentwicklungspolitik leiste. Es habe sich gezeigt, dass die Entscheidung zur Einrichtung der „Aktionsräume Plus“ richtig gewesen sei. Die Entwicklung von Quartieren sei eine ganzheitliche Aufgabe.

Aktionsprogramm Großsiedlungen
Der BBU beobachte mit Sorge, dass sich in einigen Stadtrandgebieten ungünstige Entwicklungen zu verfestigen drohten. Kern: „Hier muss konsequent und weitsichtig gegengesteuert werden, wenn sich hier keine Ghettos bilden sollen.“ Der BBU wolle sich deshalb mit dem Senat über ein Entwicklungsprogramm für Berliner Großsiedlungen unterhalten, um hierauf eine Antwort zu geben. Dabei im Fokus: Die weitere Aufwertung dieser Siedlungen, um ihre Attraktivität zu stärken. Kern: „Bei so einem ‚Aktionsprogramm Großsiedlungen’ müssten zunächst die besonderen Potenziale und Herausforderungen der Berliner Großsiedlungen evaluiert werden. In einem zweiten Schritt könnten dann maßgeschneiderte Förderinstrumente entwickelt werden.“

Wohnungswirtschaft leistet Beitrag
Genossenschaftliche, städtische und private Wohnungsunternehmen leisteten erhebliche Anstrengungen, um gerade auch Innenstadt fernere Wohngebiete weiter aufzuwerten. Allein die GESOBAU investiert über 400 Millionen Euro in die Modernisierung des Märkischen Viertels. Unternehmen wir GSW oder Charlottenburger Baugenossenschaft engagierten sich nachhaltig u.a. in Spandau, die degewo in Kreuzberg oder die HOWOGE in Lichtenberg.

Unter dem Dach des BBU sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

Dr. David Eberhart für Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. - 2010-01-20

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