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2009-01-13

Mitteilung übermittelt durch Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Green Building

Skyline Tower - Gold für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

München: Skyline Tower der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe als eines der ersten Hochhäuser in München mit dem Vorzertifikat zum Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold ausgezeichnet.

Am heutigen Dienstag erhielt der Skyline Tower der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe auf der internationalen Leitmesse für Bauwirtschaft, der BAU 2009, die Vorzertifizierung zum Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold. Mit 44.000 Quadratmetern Geschossfläche ist das 23- geschossige Gebäude eines der umfangreichsten Objekte, das am Zertifizierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung teilnimmt. „Der Skyline Tower, der von dem international bekannten Architekten Helmut Jahn entworfen wurde, wird als umweltfreundliches Hochhaus in München höchste Ansprüche an Energieeffizienz erfüllen“ betont Klaus Kirchberger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe. Da sich der Skyline Tower noch in der Realisation befindet, erhält das Objekt ein Vorzertifikat. Drei Monate nach der Fertigstellung, die für 2010 geplant ist, wird dem Skyline Tower das endgültige Zertifikat verliehen. Mit der Durchführung der Zertifizierung hat die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe das Stuttgarter Unternehmen Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH als Pilotauditor beauftragt.

Höchste Auszeichnung für Energieeffizienz

Die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe hat sich mit dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen bewusst für ein Zertifikat entschieden, das deutlich umfassender ist als bisherige Labels. Im Unterschied zu anderen Zertifikaten erfasst das erste deutsche Gütesiegel für Energieeffizienz ganzheitlich sämtliche Aspekte des nachhaltigen Bauens. Neben ökologischen werden auch ökonomische und soziokulturelle Faktoren mit einbezogen. Im Hinblick auf die ökologische Qualität fließen die Wirkung auf die globale und lokale Umwelt und die Inanspruchnahme von Ressourcen, sowie das Abfallaufkommen in die Bewertung mit ein. Die ökonomische Qualität misst die Lebenszykluskosten und die Wertentwicklung des Objekts. Unter die soziokulturelle und funktionale Qualität fallen Gesundheit, Behaglichkeit und Zufriedenheit der Nutzer, sowie die funktionale und gestalterische Qualität des Gebäudes. Zusätzlich werden die technische Qualität, die Standort- und die Prozessqualität des Objekts bewertet. Unter letzterer ist die Qualität der Planung und Bauausführung zu verstehen. Mit dem Skyline Tower, der die maximale Auszeichnung für energieeffizientes Bauen erreicht hat, entstehen demnach Büroräume, die mit einem Höchstmaß an Effizienz, Ästhetik und moderner Technik eine zukunftsorientierte und zugleich umweltfreundliche Arbeitswelt schaffen.

In den finanziellen Mehraufwendungen, die zur Erreichung des Gütesiegels in Gold notwendig sind, sieht Klaus Kirchberger ganz klar eine Investition in die Zukunft: „Die Nachhaltigkeit von Immobilien wird zunehmend darüber entscheiden, ob sich Objekte langfristig vermarkten lassen. Zukünftig werden Wettbewerb und schärfere gesetzliche Vorgaben zwangsläufig dazu führen, dass Energieeffizienz zu einem festen Bestandteil eines jeden Gebäudekonzepts werden wird. Aus diesem Grund müssen Projektentwickler bereits jetzt vorausschauend planen und mehr als lediglich den Mindeststandard an energieeffiziente Gebäude erfüllen. Diese Überlegungen setzen wir beim Bau des Skyline Towers konsequent um.“

Konsequente Maßnahmen für Nachhaltigkeit

Die transparente Stahl-Glas-Konstruktion des Skyline Towers verbindet den Einbau einer modernen Wärmeschutz-Fassade aus Glas mit hocheffizienter, energiesparender Technik bei der Wärme- und Kälteerzeugung, in der Lüftungsund Klimatechnik und in der Elektrotechnik. Die Wärmeversorgung wird mithilfe von Geothermie und Fernwärme erfolgen. Beide Energiearten sind äußerst umweltfreundlich. Außerdem wird es eine effiziente Klimatisierung mit Wärmerückgewinnung geben. Ein Energie-Management-System sorgt für einen optimierten Energieverbrauch im laufenden Betrieb.

Der geringe Transmissionsverlust, das heißt die Wärmedurchlässigkeit der Fassade, wird durch eine Dreifachverglasung sichergestellt. Damit entspricht der Skyline Tower den Anforderungen an ein Niedrigenergiegebäude. Gegenüber einem konventionellen Bau kann der Energieverbrauch des Skyline Towers nachhaltig insgesamt um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Während der Endenergiebedarf für Heizzwecke eines herkömmlichen Gebäudes bei 100 bis 120 KWh/Quadratmeter im Jahr liegt und der eines Niedrigenergiegebäudes bei 70 KWh/Quadratmeter im Jahr, benötigt der Skyline Tower lediglich 52 KWh/Quadratmeter im Jahr. Dadurch, dass der Skyline Tower den Endenergiebedarf eines herkömmlichen Gebäudes um ein Vielfaches unterschreitet, können die Nebenkosten erheblich reduziert werden.

Sabine Hagn für Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe - 2009-01-13

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