Gewerbeimmobilien

Immobilienmeldungen

2010-11-16

Mitteilung übermittelt durch Engel & Völkers Commercial. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Gewerbe-Immobilien-Marktinformationen, Immobilien-Makler

Nur in der Bremer Innenstadt steigen die Mieten

Bremen: Die Mietpreise in der Hansestadt Bremen werden vorerst stabil bleiben. Lediglich in den sehr guten und gefragten innerstädtischen Wohnlagen wie Schwachhausen, Mitte, östliche Vorstadt und Findorff steigen die Mieten. Dies geht aus dem aktuellen Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser des Immobilienvermittlers Engel & Völkers Commercial hervor.

Große Spanne bei Mietpreisen
Freie Wohnungen sind in diesen Lagen Mangelware. Selbst für Wohnungen mit einer nur „normalen“ Ausstattung werden hohe Preise gezahlt. Gleiches gilt für das Szene-Quartier das „Viertel“. Steigerungspotential ist auch in der Neustadt vorhanden, wo die Nachfrage aufgrund der Nähe zur Universität hoch ist. Die Mietpreise reichen derzeit von 4,40 Euro pro Quadratmeter in den einfachen und bis zu 10 Euro in den sehr guten Wohnlagen. „Aufgrund der steigenden Bevölkerungs- und Haushaltszahlen wird der Bremer Wohnungsmarkt auch während der kommenden Jahre zu den Wachstumsmärkten in Deutschland gehören“, so Ralf W. Jacobs, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Commercial Bremen. Derzeit sei die Zahl der Haushalte und Wohnungen nahezu ausgeglichen. Mittelfristig könne es aber zu Engpässen kommen, weil die Zahl der neuen Haushalte derzeit stärker ansteige als die Zahl der neu gebauten Wohnungen.

Geldanlage in Immobilien
Das Interesse, Geld in Immobilien anzulegen, ist in der Hansestadt nahezu ungebrochen. Die Bereitschaft der Eigentümer, ihre Häuser zu verkaufen, ist aber nach wie vor gering. Schon während des vergangenen Jahres habe die Zahl der Transaktionen mit 270 verkauften Wohn- und Geschäftshäusern unter dem Ergebnis des Jahres 2008 gelegen. „Auch das Umsatzvolumen war mit 92 Millionen Euro nur noch auf dem Niveau wie vor den Boom-Jahren von 2006 und 2007“, stellt Jacobs fest.

Reine Wohnimmobilien im Blick
Die aktuelle Nachfrage wird durch private Investoren und kleinere Unternehmen aus der Stadt oder dem näheren Umland geprägt. „Handwerker oder Selbstständige suchen nach Anlagemöglichkeiten für die Altersvorsorge“, berichtet der Immobilienexperte. Auch einige Interessenten aus Hamburg seien als Käufer unterwegs, um die hier günstigeren Einstiegspreise zu nutzen. Ein Großteil der privaten Käufer verfüge über viel Eigenkapital. „Sie suchen Sicherheit und wollen ihre Anlagen zugunsten der Immobilie umschichten“, sagt Jacobs. Verstärkt werde die Nachfrage auch durch die gegenwärtig bereitwilligere Kreditvergabe seitens der Banken. Reine Wohnimmobilien wie Mehrfamilienhäuser würden von den Geldinstituten aber deutlich eher finanziert als Wohn- und Geschäftshäuser mit einem Gewerbeanteil.

Hohe Nachfrage in der Innenstadt
Die Nachfrage konzentriert sich momentan – wie auch 2009 – vorwiegend auf die guten und sehr guten Lagen im innerstädtischen Bereich. Die steigende Nachfrage der Käufer hat teilweise dazu geführt, dass auch die bisher weniger nachgefragten Lagen wieder im Interesse potenzieller Käufer stehen. „Maßgeblich bleibt aber die unmittelbare Nähe und gute infrastrukturelle Anbindung zur Innenstadt“, heißt es in dem Marktbericht von Engel & Völkers Commercial.

Holger Klapproth für Engel & Völkers Commercial - 2010-11-16

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