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2011-12-14

Mitteilung übermittelt durch Engel & Völkers Commercial. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Münster : Nachfrage nach Wohnraum übersteigt Angebot

Münster: Investoren nutzen Anlagechancen in Münster – Umsatzvolumen steigt um 30 Mio. Euro - Engel & Völkers Commercial veröffentlicht Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Münster 2011/2012

Wachsende Bevölkerungs- und Haushaltszahlen sowie eine stabile Wirtschaftslage lassen in Münster die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin ansteigen. „Die Mieten, die sich derzeit in den einfachen Lagen zwischen 5,00 und 6,50 Euro pro Quadratmeter und in den guten Lagen zwischen 11 und 14 Euro bewegen, haben darauf noch nicht reagiert und sind derzeit weiterhin stabil“, so Dr. Christoph Buse, Geschäftsführer von Engel & Völkers Commercial Münster.

Wohnraummangel hat Bestand
Die Nachfrage nach Wohnraum läge vor allem wegen des hohen Studentenanteils deutlich über dem Angebot, doch einige Investoren hätten bereits reagiert und die Bautätigkeit angekurbelt. Zunehmend erkannt wird dabei auch die Möglichkeit der Innenstadtverdichtung. Zu den bevorzugten Wohnlagen gehörten die Stadtmitte sowie zentrumsnahe Lagen, insbesondere das Kreuzviertel und die Lagen am Aasee. „Trotz verstärkter Neubautätigkeit bleibt der Wohnraummangel in Münster vorerst weiter bestehen“, hebt Dr. Buse hervor.

Umsatzvolumen steigt um 30 Mio. Euro
Diese insgesamt vorteilhaften Anlagechancen haben zahlreiche Investoren entdeckt, so dass ein gestiegenes Umsatzvolumen sowie stabile Preise auf hohem Niveau den Markt für Wohn- und Geschäftshäuser* in Münster kennzeichnen. Obwohl im Jahr 2010 die Zahl der Transaktionen (76) im Vergleich zum Vorjahr (75) nahezu unverändert blieb, stieg das Umsatzvolumen um 30 Millionen auf 69 Millionen Euro. Dies geht aus dem aktuellen Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Münster 2011/2012 des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial hervor. „Da vorwiegend größere Wohn- und Geschäftshäuser gehandelt wurden, liegt der durchschnittliche Verkaufspreis im Vergleich zu den vergangenen Jahren mit 910.000 Euro erstmals an der Millionengrenze“, betont Dr. Buse.

Nachfrage übersteigt Angebot
Diskussionen um die Stabilität des Euro oder die Unsicherheit an den Finanzmärkten forcieren derzeit die Nachfrage, der ein knappes Objektangebot gegenübersteht. Insbesondere in den guten und sehr guten Lagen führt dies zu einer schnelleren Kaufentscheidung der Investoren. Bei der Käufergruppe dominieren private Investoren aus der Region. Ausländische Anleger treten nur selten in Erscheinung. Gefragt seien vor allen reine Mehrfamilienhäuser ohne gewerbliche Ladenflächen. „Bei Wohn- und Geschäftshäusern kann sich lageabhängig die Vermarktung schwieriger gestalten, weil viele Anleger bei diesen Objekten ein Nachvermietungsrisiko sehen“, erklärt der Geschäftsführer. Die Investoren finanzierten die Objekte meist mit einem hohen Eigenkapitalanteil. „Die Bereitwilligkeit der Banken, den Kauf von Wohn- und Geschäftshäusern zu finanzieren, ist zwar wieder etwas gestiegen, es muss jedoch die Lage und die Objektqualität stimmen“, unterstreicht der Immobilienexperte. Bei den Verkäufern handele es sich häufig um private Eigentümer, die die aktuell herrschenden Marktchancen nutzen. „Unseres Erachtens haben die Preise ein Niveau erreicht, das als Obergrenze gelten könnte“, erläutert Dr. Buse, dass jetzt ein guter Zeitpunkt zum Verkauf von Immobilien sei.

Stabilität auf hohem Niveau
Fürs laufende Jahr rechnet Engel & Völkers bei der Gesamtzahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser mit einer ähnlichen Größenordnung wie 2010. „Das Umsatzvolumen wird mit 65 bis 75 Millionen Euro voraussichtlich weiter auf einem hohen Niveau bleiben“, prognostiziert Buse.


*Bei Wohn- und Geschäftshäusern handelt es sich um Immobilien mit mindestens vier vermieteten Wohnungen, die im Besitz einer Privatperson, einer Erbengemeinschaft oder eines Unternehmens sind. Neben dem reinen Mehrfamilienhaus fallen unter den Begriff auch Mischobjekte, die gewerbliche Flächen enthalten, wie z.B. kleinere Ladenflächen im Erdgeschoss oder eine Arztpraxis. Der Anteil dieser Flächen erbringt jedoch weniger als 20 % der Nettokaltmiete, so dass der Wohncharakter dominiert. Synonyme in der Immobilienwirtschaft sind darüber hinaus Geschosshaus, Anlageimmobilie oder Zinshaus.

Greta Niessner für Engel & Völkers Commercial - 2011-12-14

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