2009-10-26
Mitteilung übermittelt durch LaSalle Investment Management. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Deutschland | Energieeffizienz
Münchener Bürokomplex metris mit LEED Gold-Status vorzertifiziert
München: An der verkehrsreichsten Innenstadt-Brücke Deutschlands, unweit des Münchener Hauptbahnhofs im Arnulfpark gelegen, entsteht das metris: sieben hochwertig ausgestattete Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von über 31.000 m².
Jetzt, ein Jahr nach Baubeginn und rund sechs Monate vor Fertigstellung, hat das metris bereits seinen ersten Preis gewonnen: den LEED Gold-Status in der Precertification durch das US Green Building Council (USGBC). Die endgültige Zertifizierung wird nach Fertigstellung des Projekts im März 2010 erfolgen.
metris ist ein Projekt des LaSalle German Income and Growth Funds, eines geschlossenen Immobilienfonds, der in deutsche Gewerbeimmobilien investiert: Gesamtvolumen ca. 1 Milliarde Euro. Fondsmanager ist LaSalle Investment Management. Jones Lang LaSalle begleitet die Entwicklung und den Bau des Gesamtkomplexes im Hinblick auf die Schaffung aller Voraussetzungen für eine LEED-Zertifizierung.
Gründe für die Auszeichnung sind die äußeren wie die inneren Qualitäten des metris; dazu gehören die in dieser Form einzigartige Kombination aus Natursteinfassade und Wärmeverbundsystem, die natürliches Licht einfangende und damit Energie sparende Mäanderform des metris, der nachhaltige Einsatz von Grundwasser für die Raumklimatisierung, qualitativ hochwertige Baumaterialien und die großflächige Dachbegrünung. Natürlich ist das metris eine einzige Nichtraucherzone! Auch der ökologische Kriterienkatalog der Stadt München findet bei der Entwicklung des metris in vollem Umfang Berücksichtigung.
„Wir sparen über 35% Energie bei der Kälteerzeugung, indem wir Grundwasser zur Vorkühlung einsetzen.“ so David Ironside, Geschäftsführer LaSalle GmbH, München. Hierbei wird das Grundwasser mit einer Systemtrennung direkt, ohne den Einsatz von mechanischen Kältemaschinen, den Kühlsegeln und -decken zugeführt.
Das Grundwasser wird mit ca. 11 – 13 °C mittels Saugbrunnen dem Untergrund entnommen und nach einer
Temperaturerhöhung um 5° mit Sickerbrunnen wieder in den Grundwasserstrom eingeführt. Dadurch können die Nebenkosten signifikant gesenkt werden.
Ironside: „Immer mehr international tätige Unternehmen legen größten Wert auf die Nachhaltigkeit ihrer Bürogebäude. Das metris ist ein Paradebeispiel für die pragmatische Harmonisierung ökologischer und ökonomischer Kriterien in einem Bürogebäude.“
David A. Ironside für LaSalle Investment Management - 2009-10-26
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