2010-08-02
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Deutschland | Gewerbe-Immobilien-Marktinformationen, Gewerbeimmobilien: Logistik, Immobilien-Makler
München: Colliers Schauer & Schöll und BulwienGesa AG ermitteln Logistikflächenbestand
München: Das Immobilienberatungsunternehmen Colliers Schauer & Schöll hat gemeinsam mit der BulwienGesa AG den Flächenbestand moderner Logistikimmobilien im Großraum München ermittelt. München ist damit der erste und bislang einzige Standort in Deutschland an dem exakte Bestandszahlen vorliegen.
Durch die Verschiedenartigkeit der Immobilientypen wurde in Kooperation mit den unabhängigen Marktforschern von BulwienGesa eine Definition der Logistikimmobilien vorgenommen. Diese orientiert sich allen voran an der Investmentfähigkeit sowie der Drittverwendungsfähigkeit der Immobilien. „Um eine wissenschaftliche Vergleichbarkeit und nachhaltige Markttransparenz zu erreichen, wurden Objekte mit einer Hallenfläche ab 5.000 qm und einer Hallenhöhe von mindestens 8 Metern erhoben" so Stefan E. Stark, Projektleiter Logistikimmobilien bei BulwienGesa. Der Experte betonte auch, dass häufig unter-schätzte Kriterien für eine realistische Vermietbarkeit die Teilungsmöglichkeit sowie eine Rampenandie-nung oder ein Andocktor mit mindestens einem Tor pro 1.000 qm Logistikfläche sind.
Zusammen mit der Logistikabteilung von Colliers Schauer & Schöll wurden auch die marktrelevanten Umlandgemeinden exakt bestimmt – die Größe des Marktgebietes beträgt in München demnach knapp über 2.100 km². Die Untersuchung hat ergeben, dass im Großraum München insgesamt 77 Immobilien diese Kriterien erfüllen, wobei sowohl eigengenutzte als auch zu vermietende Objekte berücksichtigt sind. Der Flächenbestand dieser Gebäudeklasse summiert sich zur Jahresmitte 2010 auf rd. 1.320.000 m². Durch die starke Bautätigkeit der letzten drei Jahren hat sich dieser um durchschnittlich gut 50.000 m² pro Jahr erhöht. Die Leerstandsrate der untersuchten Gebäude des Marktgebiets liegt hingegen nur bei niedrigen 4,9 %.
Marcus Blumenthal, bei Colliers Schauer & Schöll zuständig für die Vermietung und den Verkauf von Industrie- und Logistikimmobilien fasst das Ergebnis der Untersuchung wie folgt zusammen:
„Mit der Erhebung des nun eindeutig definierten und für jeden nachvollziehbaren Flächenbestandes sowie der sich daraus ergebenden Leerstandsrate ist ein großer Schritt in Richtung Marktransparenz erfolgt. Marktteilnehmer können mit diesen Daten den Markt einwandfrei einschätzen und beurteilen – auch rückblickend. Gerade für Investoren bietet sich erstmalig die Möglichkeit die Aussagen der Makler mit genauen Zahlen zu hinterlegen“.
Andreas Trumpp für Colliers PropertyPartners - 2010-08-02
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