2011-10-26
Mitteilung übermittelt durch Engel & Völkers Commercial. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Deutschland | Gewerbe-Immobilien-Marktinformationen
Leipziger Immobilienmarkt wächst weiter
Leipzig: Investoren aus der Region „entdecken“ die Anlageimmobilie zur Altersvorsorge - Engel & Völkers Commercial Leipzig veröffentlicht Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2011/2012
Die Nachfrage nach Immobilien zur Altersvorsorge steigt in Leipzig an: 609 Kaufverträge für Wohn- und Geschäftshäuser* wurden 2010 in der Messestadt gezählt. Dies entspricht einem Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Umsatzvolumen erhöhte sich um 13 Prozent auf 221 Millionen Euro. Der durchschnittliche Verkaufswert lag bei 360.000 Euro. Dies geht aus dem aktuellen „Marktreport Wohn- und Geschäfthäuser Leipzig 2011/2012“ des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmen für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial hervor.
Deutliche Preisanstiege
Die Preise für Anlageimmobilien sind in den sehr guten und guten Lagen deutlich gestiegen. Auch in den mittleren Lagen hat die wachsende Nachfrage zu einer Verteuerung der Objekte geführt. „Einfache Lagen werden kaum nachgefragt und sind nur mit großen preislichen Zugeständnissen vermarktbar“, so Rischke.
Verstärkte Nachfrage
Insgesamt hat sich die Nachfrage in Leipzig aber weiter verstärkt. Der Angebotsmangel ist in den guten und mittleren Lagen noch nicht so ausgeprägt wie in vergleichbaren anderen Städten, allerdings ist hier der Blick in die Mikrolage entscheidend. „Gerade Sanierungsobjekte, die es punktuell auch in den besseren Lagen gibt, werden von den Investoren gesucht“, sagt Stefan Rischke. Allerdings müssten die Verkäufer in diesen Fällen deutliche Preisabschläge hinnehmen. Weiterhin bevorzugten die Anleger in Leipzig qualitativ hochwertige und nachhaltig vermietbare Immobilien.
Zunehmend Investoren aus der Region
Der Markt wird von privaten Investoren bestimmt. Dabei nimmt die Zahl der Anleger aus Leipzig oder dem näheren Umland zu. „Neben Erstkäufern handelt es sich hierbei um semiprofessionelle Interessenten, die schon eine oder mehrere Objekte besitzen“, berichtet der Immobilienexperte. Wegen der vorwiegend kleineren gehandelten Volumina sei aktuell der Anteil ausländischer oder institutioneller Investoren eher gering.
Markt wächst weiter
Bei der Verkaufszahl rechnet Engel & Völkers Commercial in diesem Jahr unterm Strich mit einem weiteren Anstieg. „Wir gehen von 640 Verkäufen und einem Umsatzvolumen von 235 Millionen Euro aus“, prognostiziert Rischke.
*Bei Wohn- und Geschäftshäusern handelt es sich um Immobilien mit mindestens vier vermieteten Wohnungen, die im Besitz einer Privatperson, einer Erbengemeinschaft oder eines Unternehmens sind. Neben dem reinen Mehrfamilienhaus fallen unter den Begriff auch Mischobjekte, die gewerbliche Flächen enthalten, wie z.B. kleinere Ladenflächen im Erdgeschoss oder eine Arztpraxis. Der Anteil dieser Flächen erbringt jedoch weniger als 20 % der Nettokaltmiete, so dass der Wohncharakter dominiert. Synonyme in der Immobilienwirtschaft sind darüber hinaus Geschosshaus, Anlageimmobilie oder Zinshaus.
Greta Niessner für Engel & Völkers Commercial - 2011-10-26
Mitteilung übermittelt durch Engel & Völkers Commercial. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.