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Immobilienmeldungen

2008-07-31

Mitteilung übermittelt durch Kemper's Jones Lang LaSalle Retail GmbH. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Immobilien-Unternehmen

Kölner Schildergasse ist die meistbesuchte deutsche Einkaufsmeile

Düsseldorf: Kemper’s Jones Lang LaSalle stellt umfangreichste Passantenerhebung in Deutschland vor Studie umfasst die 170 wichtigsten deutschen Einkaufsmeilen Kölner Schildergasse, Münchner Kaufingerstraße und Frankfurter Zeil locken die meisten City-Besucher an

Düsseldorf, 31. Juli 2008 – Das auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte
Immobilienberatungsunternehmen Kemper’s Jones Lang LaSalle hat die Ergebnisse
seiner aktuellen Passantenfrequenzerhebung in Deutschlands Einkaufsmeilen
vorgestellt. Die jährlich durchgeführte Studie ist die umfangreichste ihrer Art und
beruht auf der Erhebung der Passantenströme in den 170 wichtigsten Einkaufsmeilen
Deutschlands. Insgesamt wurden wie in den Vorjahren fast 700.000 Passanten
ermittelt. Spitzenreiter ist einmal mehr die Kölner Schildergasse. Die Münchner
Kaufingerstraße und die Frankfurter Zeil belegen die Ränge zwei und drei. Die Top-
Lagen der Städte Münster, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart, Leipzig, Dortmund und
Wiesbaden komplettieren die Top 10-Platzierungen. In Ostdeutschland führt die
Leipziger Petersstraße das Kemper’s Jones Lang LaSalle-Ranking an. Die mit
Abstand meistbesuchte Luxusmeile in Deutschland ist die Düsseldorfer Königsallee.
Kölner Schildergasse im Zeitraum 2002 bis 2008 sechs mal an erster Stelle -
Münchner Kaufingerstraße und Frankfurter Zeil auf den Rängen zwei und drei
Das Kemper’s Jones Lang LaSalle-Städteranking weist die Kölner Schildergasse mit
12.585 Passanten pro Stunde einmal mehr als meistbesuchte Einkaufsmeile
Deutschlands aus. In den Erhebungen der Jahre 2002 bis 2008 konnte die Lage
diesen Platz sechs mal verteidigen und ihre Ausnahmestellung damit eindrucksvoll
unter Beweis stellen. Rein rechnerisch hält sich samstags in der Kerneinkaufszeit
zwischen 11.00 und 18.00 Uhr jeder zehnte Kölner in der Schildergasse auf. Fast
gleichauf folgt die Münchner Kaufingerstraße mit 12.580 Personen pro Stunde auf
Rang zwei. Die Frankfurter Zeil belegt trotz der Baumaßnahmen für das
„PalaisQuartier“-Projekt mit bis zu 11.420 Passanten Rang drei.
Auf Platz vier folgt die Münsteraner Ludgeristraße mit 10.820 Passanten pro Stunde.
Der Lage gelingt erstmals der Sprung in die Top 10, nachdem sie in den vergangenen
Jahren stets Werte zwischen 8.000 und 9.000 Passanten/Stunde erzielt hatte.
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Die Hamburger Mönckebergstraße bestätigt ihre Vorjahresplatzierung und liegt mit
10.620 Passanten/Stunde erneut vor dem örtlichen Wettbewerber Spitaler Straße.
Auch die Karolinenstraße in Nürnberg wiederholt den 2007 erstmals geschafften
Sprung in die Top 10 und belegt mit 10.530 Passanten/Stunde Rang sechs. In der auf
Rang sieben platzierten Stuttgarter Königstraße flanieren in Spitzenzeiten 10.125
Passanten/Stunde. Die Petersstraße in Leipzig schafft nach mehrjährigen U-Bahn-
Bauarbeiten die von Kemper’s Jones Lang LaSalle prognostizierte Rückkehr in die
Top 10. Stündlich zieht die Lage bis zu 9.360 Passanten an. Auch der Dortmunder
Westenhellweg behauptet seinen Stammplatz unter den Top 10 mit 8.920
Besuchern/Stunde. Die Kirchgasse in Wiesbaden zählt neben Münster und Leipzig zu
den drei Aufsteigern und erreicht mit 8.550 Passanten/Stunde erstmals einen Platz
unter den zehn meistbesuchten deutschen Einkaufsmeilen.
Petersstraße in Leipzig meistbesuchte 1a-Lage in Ostdeutschland
In Ostdeutschland zeigt sich die Leipziger Petersstraße nach dem Abschluss
umfangreicher Bauarbeiten wieder als Nummer 1. Mit 9.360 Passanten/Stunde toppt
sie sogar die am stärksten frequentierten Lagen in Berlin. Dort spiegelt sich der starke
Aufwärtstrend des Alexanderplatzes auch in der Passantenfrequenz wider. Mit 8.400
Passanten/Stunde liegt dieser erstmals knapp vor der Tauentzienstraße (8.175) und
dem Kurfürstendamm (6.725). Rang fünf in Ostdeutschland belegt die Kröpeliner
Straße in Rostock (6.570 Passanten/Stunde). Die Dresdner Toplage Prager Straße
folgt mit 5.255 Passanten/Stunde. Weitere gut besuchte Einkaufsmeilen in
Ostdeutschland sind die Leipziger Straße in Halle, die Brandenburger Straße in
Potsdam, der Erfurter Anger, die Straße der Nationen in Chemnitz und der Schweriner
Marienplatz.
Höchste Dichte an Hochfrequenz-Lagen in Nordrhein-Westfalen
Die mit Abstand höchste Dichte an hochfrequentierten Einkaufsmeilen weist
Nordrhein-Westfalen auf. Sieben der 25 bestplatzierten Einkaufsstraßen stammen aus
dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Es folgen Bayern mit drei und Baden-
Württemberg mit zwei Top 25-Platzierungen. Hessen und Niedersachsen sind jeweils
zwei mal, Rheinland-Pfalz ein mal in den Top 25 vertreten.
München ist Deutschlands Metropole mit den meisten Hochfrequenzlagen
München weist die meisten Hochfrequenzlagen unter Deutschlands Metropolen auf.
Mit Kaufingerstraße, Neuhauserstraße, Weinstraße und Tal bietet der Standort gleich
vier Einkaufsstraßen, die in Spitzenzeiten von mehr als 5.000 Passanten pro Stunde
aufgesucht werden. Berlin, Düsseldorf und Hamburg bieten den Einkaufswilligen je
drei Straßen dieser Anziehungskraft. In Dortmund, Köln, Leipzig und Nürnberg haben
die Konsumenten die Wahl zwischen jeweils zwei zugkräftigen Topmeilen. In Frankfurt
und Stuttgart konzentriert sich das Geschehen auf die Zeil bzw. Königstraße.
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Düsseldorfer Kö weiterhin die bestbesuchte Luxusmeile in Deutschland
Bei den Luxusmeilen bleibt die Düsseldorfer Königsallee mit 6.090 Passanten/Stunde
die bestbesuchte Lage ihrer Art. Sie hebt den Zuspruch im Vergleich zum Mittelwert
der vergangenen fünf Jahre sogar weiter an. Mit großem Abstand folgt die Frankfurter
Goethestraße mit 3.525 Passanten/Stunde. Die Münchner Maximilianstraße zieht bis
zu 1.695, der Hamburger Neue Wall 1.770 bis zu Passanten pro Stunde an.
Hohe Kontinuität der Untersuchungsergebnisse – 70 Prozent der aktuellen
Top 10-Platzierungen zählten auch im Vorjahr zu dieser Gruppe
Gerhard K. Kemper, geschäftsführender Gesellschafter der Kemper’s Jones Lang
LaSalle Retail GmbH: „Die Passantenfrequenz ist eine Momentaufnahme mit hoher
Aussagekraft für die Standortqualität. Nachhaltige Frequenz-Veränderungen
beeinflussen den erzielbaren Umsatz der Einzelhändler und wirken sich in der Folge
auf die Mietnachfrage und Miethöhe aus. Nicht umsonst weisen die Rankings nach
Passantenzahlen und Miethöhe erhebliche Übereinstimmungen auf. Für bundesweit
tätige Einzelhandelsunternehmen ist die Frequenz deshalb ein interessanter Indikator
für die Expansionsplanung.“
Wie in den Vorjahren weist die Zählung eine hohe Ergebnis-Kontinuität auf. Fast 60
Prozent der untersuchten Straßen weichen in ihrer Frequenz maximal 25 Prozent von
den Vorjahreswerten ab. Sieben von zehn Top 10-Platzierungen zählten auch 2007 zu
dieser Gruppe. Um die Aussagekraft weiter zu steigern, vergleicht Kemper’s Jones
Lang LaSalle die Ergebnisse nicht unmittelbar mit dem Vorjahr. Stattdessen wird der
Durchschnittswert der Zählungen aus den fünf Vorjahren 2003 bis 2007 als
Vergleichsgröße herangezogen, um ein möglichst um Spitzen bereinigtes Bild zu
erreichen. In diesem Jahr erfolgte die Zählung bundesweit zeitgleich am Samstag,
den 17. Mai 2008, zwischen 13.00 bis 14.00 Uhr. In Einzelfällen wurden die
Frequenzen aufgrund von Großveranstaltungen alternativ am 05. Juli 2008 ermittelt.

Magnus Danneck für Kemper's Jones Lang LaSalle Retail GmbH - 2008-07-31

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