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2009-04-23

Mitteilung übermittelt durch Jones Lang LaSalle GmbH. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Gewerbe-Immobilien-Marktinformationen, Gewerbeimmobilien: Logistik, Immobilien-Makler

Jones Lang LaSalle: Überblick über den deutschen Lagerflächenvermietungsmarkt Q 1 2009

Deutschland: Der bundesweite Lagerflächenumsatz im ersten Quartal 2009 lag mit 841.000 m² (Vermieter plus Eigennutzer) insgesamt 10 % unter dem Volumen des Vergleichszeitraums des Vorjahres.

Schwach gestartet sind dabei die von Jones Lang LaSalle untersuchten BIG 5 BALLUNGSRÄUME (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M. inklusive Wiesbaden/Mainz, Hamburg, München). Mit rund 223.000 m² ist ein Rückgang von 37 % gegenüber dem Vorjahresergebnis registriert worden (Q1 2008: 354.000 m²). Das Volumen liegt damit auch deutlich (-27%) unter dem 5-Jahresschnitt (jeweils auf das erste Quartal bezogen). Alle Regionen mussten Umsatzeinbußen hinnehmen, in Berlin waren es mit -12 % die niedrigsten, in Düsseldorf und München mit - 54 % die höchsten. Im Gesamtjahr 2009 dürfte der Rückgang des Umsatzvolumens in den Big 5 bei mindestens 20 % liegen.

Chart

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Lagerflächenumsätze 2004 bis Q1 2009. Quelle: Jones Lang LaSalle GmbH.

Über die Hälfte (57%) des Gesamtumsatzes im ersten Quartal entfiel auf Flächen in der Größenordnung ab 5.000 m². Umsatzstärkste Branchen waren die Unternehmen aus der Industrie (41%, gut 90.000 m²) und aus dem Bereich Transport, Verkehr, Lagerhaltung (32%, ca. 72.000 m²).
Die Spitzenmieten für Lagerflächen in der Größenordnung ab 5.000 m² blieben stabil. Die höchsten Spitzenmieten wurden mit 6,50 Euro/m²/Monat in der Münchner Region verzeichnet.

Entgegen der Entwicklung in den Big 5 Ballungsräumen legte der Umsatz in den Gebieten AUSSERHALB DER BIG 5 mit einem Plus von 7 % leicht zu auf rund 618.000 m² (Q 1 2008: 579.000 m²). Im Fünfjahresvergleich der jeweils ersten Quartale ist sogar ein Plus von 47% zu verzeichnen. "Starke Neubauaktivitäten verzeichnen wir im Handelsbereich bei Unternehmen wie z. B. Edeka, Kaufland und Rewe, die nach Übernahme von Wettbewerbern ihre teilweise unzeitgemäßen Logistikstrukturen anpassen. Die großflächigen Logistikcenter entstehen in Eigenregie auf peripheren kostengünstigen Standorten in der Nähe von Autobahnkreuzen, um von dort aus größere Regionen (Nord-/Süd-/Ostdeuschland) abzudecken", so Rainer Koepke, Leiter Industrie Immobilien Jones Lang LaSalle Deutschland.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH - 2009-04-23

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