Gewerbeimmobilien

Immobilienmeldungen

2009-07-24

Mitteilung übermittelt durch Haus & Grund. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Bau, Umwelt, Green Building, Energieeffizienz

Im Zweifelsfall: Darlehen mit günstigen Konditionen sichern Anpassung der KfW-Förderkonditionen an die EnEV 2009 steht bevor

Deutschland: Wer in naher Zukunft energieeffizient bauen oder energetisch sanieren möchte, sollte sich rechtzeitig günstige Fördermittel sichern. Das rät die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland. Mit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 am 1. Oktober 2009 würden die gesetzlichen Anforderungen an energieeffizientes Bauen und an energetisches Sanieren weiter verschärft. Die Förderbedingungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) lehnten sich eng an die Bestimmungen der EnEV an. Es sei zu befürchten, dass die Anforderungen für den Erhalt von KfW-Mitteln ab dem 1. Oktober ebenfalls stiegen.

Die genauen Modalitäten der Anpassung der KfW-Förderbedingungen sind nach Haus & Grund-Angaben noch nicht bekannt. Für Eigentümer, die in absehbarer Zukunft bauen oder sanieren wollten, stelle dies ein Problem dar: Im ungünstigsten Fall könne die Anpassung dazu führen, dass für ein Bauvorhaben ab dem 1. Oktober 2009 kein KfW-Kredit mehr bewilligt werden könne. Zumindest sei zu befürchten, dass sich die Finanzierungskonditionen verschlechterten.



Eine mögliche Lösung des Problems besteht laut Haus & Grund darin, sich bereits heute die aktuellen Finanzierungskonditionen mit einem vorgezogenen Antrag bei der KfW zu sichern. Denn Anträge, die vor der Umstellung der Konditionen bei der KfW eingingen, würden zu den jetzt noch gültigen Förderbedingungen bearbeitet. Für den Bauherrn fielen allerdings bei dieser Methode für den Zeitraum zwischen Bewilligung des Antrages und Baubeginn Bereitstellungszinsen an. Haus & Grund rät jedem Bau- und Sanierungswilligen, selbst zu prüfen, welche Bedeutung die Umstellung der KfW-Förderbedingungen für ihn habe und ob es sich lohne, die zusätzliche Belastung durch die Bereitstellungszinsen in Kauf zu nehmen.

Alexander Wiech für Haus & Grund - 2009-07-24

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