2010-02-03
Mitteilung übermittelt durch BNP Paribas Real Estate. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Deutschland | Gewerbeimmobilien: Einzelhandel, Gewerbeimmobilien-Deal-Meldung
Hertie-Warenhäuser in Laatzen und Hameln veräußert
Niedersachsen: Den Verkauf der Hertie-Häuser im niedersächsischen Laatzen bei Hannover und in Hameln vermittelten die Retail-Berater von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE, ehemals Atisreal) in den vergangenen Wochen. Damit konnten die Einzelhandelsspezialisten fünf Hertie-Objekte in den Monaten Dezember und Januar veräußern.
Das Objekt in Hameln mit Verkaufsflächen im Erd- und Untergeschoss befindet sich in der Fußgängerzone und verfügt über eine Gesamtmietfläche von 4.300 Quadratmetern. Das Grundstück inklusive Parkplatz umfasst über 2.600 Quadratmeter. Käufer der Immobilie in der Osterstraße 42–43 ist die DR Immobilien GmbH, eine Projektgesellschaft der Dirk Rossmann GmbH. Das Unternehmen wird das Objekt selbst nutzen und hier einen Rossmann Drogeriemarkt eröffnen sowie weitere Flächen vermieten.
Das Warenhaus in Laatzen ist direkt verbunden mit dem Leine-Center Laatzen, einem von der ECE gemanagten Einkaufszentrum, und verfügt über eine Gesamtmietfläche von über 11.000 Quadratmetern, wovon die Verkaufsfläche im Erd- und ersten Obergeschoss rund 8.200 Quadratmeter beträgt. Das Grundstück inklusive Parkplatz umfasst über 14.350 Quadratmeter. Käufer der Immobilie in der Robert-Koch-Straße 1 ist die EKZ Laatzen GbR, an der unter anderem die THI-Holding, Hannover, über eine Projektgesellschaft beteiligt ist. Das Objekt soll für centertypischen Einzelhandel auf zwei Ebenen genutzt werden.
„Die Hertie-Objekte befinden sich in seit Jahrzehnten gewachsenen Geschäftslagen. Wer dort moderne Einzelhandelskonzepte ansiedelt, kann die Chancen dieser hochinteressanten Standorte für sich nutzen“, kommentiert Christoph Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung von BNP Paribas Real Estate und Leiter Retail-Investment, der die Vermarktung der Hertie-Liegenschaften betreut.
Die Hertie-Häuser befinden sich überwiegend in den 1A-Lagen mittelgroßer Städte, vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Norddeutschland. Bisher wurden 19 Hertie-Häuser veräußert und damit ein Erlös von gut 135 Millionen Euro erzielt. Insgesamt stehen noch 45 Warenhäuser aus dem Portfolio zum Verkauf. Über die Veräußerung weiterer Objekte werden bereits konkrete Verhandlungen geführt.
Chantal Schaum für BNP Paribas Real Estate - 2010-02-03
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