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2010-11-25

Mitteilung übermittelt durch GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Immobilien: Recht /Steuern, Immobilien-Verbände

GdW: Kürzungen der Städtebauförderung gehen zu Lasten der Großstädte und gefährden die Integration und den sozialen Zusammenhalt

Deutschland: Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen erneuert im Vorfeld der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2011 im Deutschen Bundestag seine Kritik an der Kürzung bei der Städtebauförderung.

."Die weit überproportionale Reduzierung der Mittel für die Soziale Stadt um 70 % trifft vor allem jene Quartiere in den Großstädten, in denen die größten Integrationsleistungen erbracht werden müssen", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW.

Das Programm Soziale Stadt soll von 95 Mio. EUR auf nur noch 28 Mio. EUR gekürzt werden. Hinzu komme, dass die wenigen verbliebenen Mittel überwiegend nur noch für baulich-investive Maßnahmen eingesetzt werden sollen.

Die Tendenz zur Abschaffung des Programms Soziale Stadt habe die Regierungskoalition zusätzlich durch die Festlegung bekräftigt, dass Bundesmittel zwischen den Teilprogrammen der Städtebauförderung umverteilt werden können, jedoch nicht zugunsten der Sozialen Stadt.

Freitag wies auf die Veranstaltung zur Verleihung des Preises Soziale Stadt am 13. Januar 2011 in Berlin hin. "Der vom GdW, dem Deutschen Städtetag, dem Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., der Schader-Stiftung sowie dem vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. seit dem Jahr 2000 gemeinsam ausgelobte Preis hat mit ca. 180 Einsendungen wiederum ein bundesweit großes Interesse erfahren", so Freitag.

Anlässlich der Verleihung werde anhand beispielhafter Projekte gezeigt, wie durch das Programm Soziale Stadt die großen Themen der Gesellschaft - wie Arbeit, Integration und Bildung im Quartier - vor Ort mit baulichen Maßnahmen sinnvoll und erfolgreich verbunden werden. Diese wichtige und erfolgreiche Arbeit unter Beteiligung aller Akteure vor Ort müsse weiter unterstützt werden. "Dafür wird sich der GdW auch in Zukunft mit ganzer Kraft einsetzen", kündigte der GdW-Präsident an.

Katharina Burkardt für GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. - 2010-11-25

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