2010-03-18
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Deutschland | Bank, Unternehmen
Erfolgreiches Geschäftsjahr 2009: HVB Group erzielt sehr gutes Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,3 Mrd. €, starkes operatives Ergebnis von 3,5 Mrd. €
München: * Operative Erträge um über 74 % auf rd. 6,9 Mrd. €
kräftig erhöht
* Sehr gutes Ergebnis vor Steuern um fast 1,9 Mrd. €
gesteigert
* Operatives Ergebnis um 3 Mrd. € gestiegen
* Weiterhin konsequentes Kostenmanagement:
Rückgang um 1 %
* Cost-Income-Ratio mit 50 % auf sehr gutem Niveau
* Risikovorsorge in schwierigem Umfeld bei 1,6 Mrd. €
* Alle Divisionen mit positivem Ergebnisbeitrag
Die HypoVereinsbank (nachfolgend auch UniCredit Bank AG nach Änderung der Firma am 15. Dezember 2009) legt heute ihre Ergebnisse für das gesamte Geschäftsjahr 2009 sowie zum 4. Quartal 2009 vor. Der vollständige Geschäftsbericht 2009 wird am 18. März 2010 auf der HVB Investor Relations Website im Internet veröffentlicht.
Geschäftsentwicklung 2009
Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die HVB Group ein Ergebnis vor Steuern von 1.266 Mio. € und lag damit um fast 1,9 Mrd. € über dem Vorjahresergebnis. Die operativen Erträge erhöhten sich um 74,3 % auf 6.930 Mio. €. Dies ist in erster Linie auf die kräftige Erholung des Handelsergebnisses zurückzuführen, das gegenüber dem hohen Handelsverlust im Vorjahr um fast 3 Mrd. € anstieg. Daneben nahm auch der Zinsüberschuss signifikant um 269 Mio. € zu. Der Anstieg der operativen Erträge sowie die rückläufigen Verwaltungsaufwendungen (-0,9 %) führten zu einer Verbesserung der Cost-Income-Ratio auf sehr gute 50 %. Der Konzern-Jahresüberschuss belief sich auf 884 Mio. €, nach einem Vorjahresverlust von 649 Mio. €. Bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen lag der Konzern-Jahresüberschuss sogar bei über einer Milliarde € (1,013 Mrd. €).
Dr. Theodor Weimer, Sprecher des Vorstands der Hypo-
Vereinsbank: "Die HVB Group hat im vergangenen Jahr trotz insgesamt schwieriger Marktbedingungen und einer gestiegenen Kreditrisikovorsorge ein sehr gutes Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet. Unsere operative Ertragskraft und die Qualität des Jahresergebnisses für 2009 bestätigen, dass wir mit unserem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftsmodell auf dem richtigen Weg sind. Besonders erfreulich ist, dass alle operativen Divisionen einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet haben."
Die sehr gute Ergebnisentwicklung wurde vorwiegend im operativen Geschäft der neuen Division Corporate & Investment Banking (CIB) erwirtschaftet. Im Rahmen der neuen Anforderungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde die HVB Group zu einer stärker auf den Kunden zentrierten, integrierten Firmenkunden- und Investmentbank ausgebaut und sämtliche Markets und Investment Banking-Aktivitäten in der HVB Group gebündelt. Dazu wurden die bisherigen Divisionen Firmen- & Kommerzielle Immobilienkunden und Markets & Investment Banking im dritten Quartal 2009 zusammengefasst. Die deutliche Verbesserung der operativen Erträge der neuen Division CIB resultierte aus der kräftigen Erholung des Handelsergebnisses und dem starken Anstieg im Zinsüberschuss. Trotz der Belastungen aus der gegenüber dem Vorjahr um 75,1 % auf 1.536 Mio. € gestiegenen Kreditrisikovorsorge und des negativen Finanzanlageergebnisses (-338 Mio. €) konnte die Division ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 971 Mio. € erzielen (Vorjahr: -1.359 Mio. €). Bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen erzielte die Division ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.058 Mio. € (Vorjahr bereinigt: -1.351 Mio. €).
Bei den Divisionen Wealth Management und Privat- und Geschäftskunden führte in erster Linie die ausgeprägte Zurückhaltung der Anleger zu Ergebnisrückgängen gegenüber dem Vorjahr, das noch von dem im ersten Halbjahr 2008 deutlich günstigeren Marktumfeld profitierte. Dennoch erzielte die Division Wealth Management ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 74 Mio. € und die Division Privat- und Geschäftskunden trotz Einmalbelastungen durch Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 63 Mio. € ein positives Ergebnis in Höhe von 29 Mio. €, das bereinigt um diese bei 92 Mio. € lag.
Die HVB Group konnte ihre ohnehin exzellente Kapitalausstattung in 2009 weiter verbessern. So stieg das bilanzielle Eigenkapital zum Jahresende 2009 um 0,6 Mrd. € auf 23,6 Mrd. €. Die Kernkapitalquote (Tier-1 Ratio) gemäß Basel II erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2008 auf Grund deutlich reduzierter Risikoaktiva per Ende Dezember 2009 auf 17,8 % nach 14,3 % zum Jahresende 2008 und ist damit sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich hervorragend. Die Leverage Ratio verbesserte sich insbesondere durch gezielte De-Leveraging Maßnahmen weiter von 19,9 zum Jahresende 2008 auf 15,4 per Ende Dezember 2009. Die Liquiditätskennziffer der HVB AG stieg zum Jahresende 2009 deutlich auf 1,43 (Vorjahr: 1,19).
Dr. Theodor Weimer, Sprecher des Vorstands der Hypo-
Vereinsbank, weiter: "Auch wenn die Realwirtschaft und die Finanzmärkte derzeit wieder eine stabilere Entwicklung zeigen, ist die Erholung noch nicht selbsttragend und dauerhaft. Die Volatilität in den Märkten ist nach wie vor hoch, und auch die Änderungen aus dem regulatorischen Umfeld sind noch nicht abzusehen. Das birgt Risiken, bietet aber auch Chancen für die HVB Group. Mit unserer Kernkapitalquote und unserem sehr guten Ergebnis verfügen wir über ein solides Fundament für künftige Marktentwicklungen und sind für die vor uns liegenden Chancen und Herausforderungen bestens gerüstet."
Mit dem diversifizierten Geschäftsmodell, der hohen Kapitalausstattung, einer soliden Refinanzierungsbasis sowie einer guten Marktposition in Deutschland und der UniCredit Group als eine der führenden europäischen Banken im Rücken ist die HVB Group ausgezeichnet positioniert und kann ihre regionalen Stärken im internationalen Netzwerk der UniCredit Group für ihre Kunden nutzen. Um diese Integration auch nach außen deutlich zu machen, hat die Bayerische Hypo- und Vereinsbank Aktiengesellschaft mit Eintragung am 15. Dezember 2009 ins Handelsregister ihre Firma auf UniCredit Bank AG geändert.
Claudia Bresgen für HypoVereinsbank - 2010-03-18
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