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2010-03-15

Mitteilung übermittelt durch Jones Lang LaSalle GmbH. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Dortmund ist stärkster Einzelhandelsstandort im Ruhrgebiet

Dortmund: Toplage Westenhellweg im ersten Halbjahr 2010 mit stabilen Spitzenmieten

Nach Einschätzung von Kemper’s Jones Lang LaSalle, Retail-Spezialist der Jones Lang LaSalle-Gruppe, ist Dortmund der stärkste Einzelhandelsstandort im Ruhrgebiet und baut diese Positionierung weiter aus. In der Toplage Westenhellweg werden im ersten Halbjahr 2010 stabile Spitzenmieten bis zu 210 Euro/m² erzielt. Dortmund zählt damit zu den in dieser Hinsicht zehn teuersten Einzelhandelsstandorten in Deutschland.

Westenhellweg auch in Zeiten gebremster Expansion absoluter Muss-Standort

Die Einzelhandelslandschaft in der Dortmunder Toplage ist überwiegend konsumig und großflächig ausgerichtet. Von den etwa 90 Geschäften auf dem Westenhellweg sind über 85 Prozent von Filialkonzepten belegt. Besondere Stärken weist die Lage in den Bereichen Junge Mode und Telekommunikation auf. Auch das Schuhangebot ist sehr gut vertreten. Regionale Anbieter haben ihre Standorte im Laufe der letzten Jahre vielfach in umliegende Lagen wie Kleppingstraße, Viktoriastraße oder Alter Markt verlagert. In den letzten 10 Jahren haben die Spitzenmieten auf dem Westenhellweg um fast ein Drittel zugelegt. Im 1. Halbjahr 2010 erreichen sie bei Neuvermietung eines 100 m²-Standardladenlokals bis zu 210 Euro/m².

Andreas Siebert, Leiter Einzelhandelsvermietung Düsseldorf: „Nationale und internationale Top-Marken interessieren sich in hohem Maße für den Westenhellweg. Jüngster Neuzugang ist der Modeschmuckanbieter SIX, der im April am Westenhellweg 24 eröffnen wird. Für die ehemalige Pohland-Fläche wurde mit Thalia ein attraktiver Nachmieter gefunden, der den Sortimentsmix in der Lage bereichert. Die in der vom Westenhellweg abgehenden Hansastraße gelegene Hermés-Boutique wird derzeit renoviert und voraussichtlich im April wieder eröffnet. Insgesamt zählt der Westenhellweg auch in Zeiten einer gebremsten Expansion für alle bundesweit tätigen Filialkonzepte zu den absoluten Muss-Standorten.“

Thier-Areal beeinflusst Entwicklung des Ostenhellweg

Wie auf dem Westenhellweg überwiegen auch auf der zweiten Dortmunder Toplage Ostenhellweg konsumige Angebote, wobei der Bereich Junge Mode besonders stark vertreten ist. Von den insgesamt verfügbaren 40 Ladenlokalen sind etwa drei Viertel an Filialunternehmen vermietet. Die Spitzenmieten liegen derzeit bei 160 bis 185 Euro/m². Das ehemalige Wehmeyer-Kaufhaus am Ostenhellweg 32-34 ist in zwei Ladenflächen aufgeteilt und neu vermietet worden. Mit rund 3.000 m² Einzelhandelsfläche entfällt der Großteil auf den internationalen Textilfilialisten TK Maxx. Rund 120 m² sicherte sich der Telekommunikationsanbieter O2. Die weitere Entwicklung der Lage hängt nicht zuletzt von der Centerentwicklung auf dem Thier-Areal ab. Gelingt dem Center eine Verlagerung der Passantenfrequenzen in Richtung Hövel- und Silberstraße, ist für den Ostenhellweg aufgrund der Entfernung tendenziell mit einem Mietpreisrückgang zu rechnen.

Kampstraße – Teilweise Umwandlung in Fußgängerzone

Das rund 8.000 m² Verkaufsfläche bietende Karstadt-Technikhaus an der Kampstraße wurde im Frühjahr 2010 geschlossen. Karstadt will die Technik-Sortimente auf das Haus am Westenhellweg und das Karstadt-Sporthaus im Hansa-Carré verlagern. Die parallel zum Westenhellweg verlaufende Lage soll bis Ende des Jahres teilweise in eine Fußgängerzone umgewandelt werden.

Kleppingstraße mit interessanten Neuzugängen

Einige Neuzugänge weist die an den Ostenhellweg angeschlossene Kleppingstraße auf. Das Gastronomiekonzept Sausalitos eröffnet in der Kleppingstraße 20 auf rund 600 m². Auch der traditionsreiche Porzellanhersteller Rosenthal hat sich mit der Anmietung eines rund 250 m² großen Shops in der Kleppingstraße 21-23 jüngst für die Lage entschieden.

Thier-Areal – Dortmund kann Flächenzuwachs verkraften

Für die neue Einkaufsgalerie auf dem Thier-Areal in der Dortmunder Innenstadt haben die ersten Rohbauarbeiten begonnen. Im Bereich zwischen Hövel- und Silberstraße wurden unlängst die Betonfundamente gegossen. Andreas Siebert: „Die geplante Stadtgalerie wird das Flächenangebot ab dem Herbst 2011 um rund 150 Shops mit insgesamt über 30.000 m² Verkaufsfläche erweitern. Dortmund kann diesen Zuwachs verkraften und besonders der Bereich des Westenhellwegs zwischen Petrikirchhof und Weddepoth dürfte profitieren.“

Magnus Danneck für Jones Lang LaSalle GmbH - 2010-03-15

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