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2012-01-25

Mitteilung übermittelt durch DEKA Bank. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Bank, Unternehmen

DekaBank im Jahr 2011 mit aktivem Immobiliengeschäft

Frankfurt am Main: - Nettomittelzuflüsse von 960 Mio. Euro im Jahr 2011 - Transaktionsvolumen bei rund 1,3 Mrd. Euro - Mieteinnahmen von 190 Mio. Euro pro Jahr neu abgeschlossen oder verlängert - 3,4 Mrd. Euro Immobilienfinanzierungsvolumen arrangiert, 1,5 Mrd. Euro ausplatziert

Die Offenen Immobilienfonds des DekaBank-Konzerns haben sich im Jahr 2011, trotz eines schwierigen Marktumfelds, besser als der Branchen­durchschnitt entwickelt. So erreichte der Offene Immobilien-Publikumsfonds Deka-ImmobilienEuropa im Kalenderjahr 2011 eine Wertentwicklung von 2,5 Prozent, der Deka-ImmobilienGlobal von 2,7 Prozent und der WestInvest InterSelect von 2 Prozent. "In der Gesamt­branche lag die Wertentwicklung im Kalenderjahr 2011 deutlich unter diesen Werten", sagte Dr. Matthias Danne, Immobilien- und Finanzvorstand der DekaBank, beim "Deka Immobilien Dinner" in Frankfurt. Für dieses Jahr er­wartet die DekaBank trotz weiter­hin extrem niedriger Ver­zinsung der liquiden Mittel bei allen drei Privatkunden­fonds ähnliche Wert­entwick­lungen wie im abgelaufenen Jahr.

Im vergangenen Jahr verbuchten die Offenen Immobilienfonds für Privat­anleger des DekaBank-Konzerns Netto­mittel­zuflüsse von rund 500 Mio. Euro. Weitere rund 460 Mio. Euro flossen in Produkte für institu­tionelle Investoren. "Bei den Netto­mittel­zuflüssen gab es 2011 im Privat­kunden­geschäft ein wechselhaftes Bild. Bis zur Schließung des Union-Fonds nach den Ereignissen in Fukushima, hatten unsere drei Fonds stetige Netto­mittel­zuflüsse. Anschließend gab es kurz-zeitige Abflüsse, gefolgt von einer Stagnation bis zum Spätsommer", sagte Dr.
Danne. Seit September 2011 stiegen die Netto­mittel­­zuflüsse jedoch wieder stetig an. Auch das Jahr 2012 sei gut angelaufen.

Transaktionsvolumen bei individuellen Fonds höher als bei Privatkundenfonds Das Volumen, der in 2011 erfolgten An- und Verkäufe der Deka Immobilien lag bei rund 1,3 Mrd. Euro. Von den Ankäufen in Höhe von gut 1 Mrd. Euro entfielen auf die institutionellen Produkte rund 840 Mio. Euro und auf die Privatkundenfonds rund 230 Mio. Euro. "Im Jahr 2011 war es unser Ziel, vermehrt kleinere Objekte mit einem Verkehrs­wert ab 20 Mio. Euro für unsere institutionellen Produkte anzukaufen, um dafür bereitstehendes Eigenkapital unserer Anleger zielgerecht investieren zu können. Bei Ankäufen in den Märkten und Lagen, die für unsere großen Privatkundenfonds interessant sind, haben wir uns bewusst zurück-gehalten, da vor allem im ersten Halbjahr einige Märkte Zeichen einer leichten Überhitzung zeigten", erläuterte Dr. Danne die Zusammen­setzung der Zahlen. Verkauft wurden Immobilien im Wert von 270 Mio. Euro.

Investitionen in den Bestand gehen weiter Im Jahr 2011 hat die Deka Immobilien 340 Mio. Euro in das Refurbishment von elf Bestands-Immobilien in Deutschland, Belgien, Spanien und den Niederlanden investiert. Für derartige Bestandsinvestments, die eine zentrale Komponente des Portfoliomanagements sind, standen im Jahr 2011 laufende Mieteinnahmen von rund 1,3 Mrd. Euro zur Verfügung. In 2011 konnte erneut sehr erfolgreich vermietet werden. Die künftigen Mieteinnahmen aus neuen oder in 2011 verlängerten Miet-verträgen belaufen sich auf über 190 Mio. Euro pro Jahr.

Bereich Immobilienfinanzierung mit regem Neugeschäft In der gewerblichen Immobilienfinanzierung konnte im Neugeschäft mit 3,4 Mrd. Euro ein höheres Volumen arrangiert werden als im Vorjahr (2,5 Mrd. Euro). Aufgrund der ebenfalls über dem Vorjahr liegenden Aus­platzierungserfolge von 1,5 Mrd. Euro und den planmäßigen Tilgungen im Altbestand, führte dies aber planmäßig nicht zu einer entsprechenden Ausweitung des kapitalbindenden Bestandsvolumens. "Im Jahr 2011 konnten wir damit unsere Strategie in diesem Geschäfts­segment sehr erfolgreich umsetzen. Wir haben in den für das gesamte Geschäftsfeld wichtigen Märkten Finanzierungen für Kunden arrangiert, die auch im Fondsgeschäft für uns wichtig sind. Anschließend konnten wir nennens­werte Teile dieser Kredite an Dritte weitergeben", sagte Dr. Danne.

Dr. Rolf Kiefer für DEKA Bank - 2012-01-25

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