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2008-07-28

Mitteilung übermittelt durch Colliers Grossmann & Berger. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Immobilien-Unternehmen

Colliers Grossmann & Berger vermarktet „Hafenklang“

Hamburg: Der Altonaer Hafenrand will mit einer Vielzahl neuer Bauvorhaben der Hafencity Konkurrenz machen. Rund um den verwaisten alten Fischereihafen soll in den kommenden zwei Jahren ein lebendiger Stadtteil am Wasser entstehen.

Ein Projekt, das bereit kurz vor der Fertigstellung steht, ist der Bürohausneubau Hafenklang in der Großen Elbstraße 86, der die Perlenkette an der Elbe vervollständigen wird.
Das Haus Hafenklang, um 1860 am Elbhang zwischen Große Elbstraße und Carsten-Rehder-Straße erbaut, hat eine bewegte Geschichte: Wo früher die Kutschpferde der Straßenbahnlinie 30 ihre Stallungen hatten, etablierte sich 1997 der so unkonventionelle wie berühmte Musikclub und das Tonstudio Hafenklang. Da die unteren Geschosse durch den Bau eines provisorischen Daches erhalten geblieben waren – der obere Gebäudeteil war durch Luftangriffe zerstört worden - war das Gebäude eines der letzten Zeugnisse dafür, wie die Altstadt von Altona einst ausgesehen hat.

Für den Neubau wurde das historische Gebäude überbaut, so dass der neue Hafenklang nun auf sechs Geschossen 3.700 Quadratmeter Bürofläche, teilweise mit Elbblick bietet, die zu Preisen zwischen 16 bis 20 Euro an den Markt kommen.

Der Entwurf stammt von den Architekten Hörter + Trautmann, die sich für eine leichte und kleinteilige Fassade aus Glas, Naturstein und Leichtmetall entschieden haben. Der Materialmix ist ein harmonischer und dennoch eigenständiger Kontrast zu den Klinker- und Sandsteinfassaden der Nachbarbebauung, in die sich das neue Bürohaus maßstäblich und stadträumlich einfügt.

Rund acht Millionen Euro investiert der Investor, die B & L Real Estate GmbH, in den Bau. Die Vermarktung ist bereits angelaufen. Als Vermietungspartner hat Büll & Liedtke das Immobilienunternehmen Colliers Grossmann & Berger beauftragt.
Als erster Mieter hat sich Ufa Sports für den Neubau entschieden. Der Sportrechtehändler wird seine neuen Flächen im 3. Obergeschoss des Hafenklang im Oktober beziehen.

Am Hafenrand vermarktet Colliers Grossmann & Berger auch das Bestandsgebäude Holzhafen Ost, Große Elbstraße 43-49 sowie das neue Projekt Holzhafen West, dessen 13.000 Quadratmeter neue Büroflächen Anfang 2010 zu Quadratmeterpreisen von 17 bis 23 Euro an den Markt kommen sollen.

Neue Projekte am Fischereihafen

Mit einer Vielzahl neuer Projekte wird sich auch der nördliche Hafenrand in den kommenden zwei Jahren zu einer städtebaulichen Perle entwickeln.

So wird der mächtige Kaispeicher D aus dem Jahr 1924 komplett renoviert, östlich des Fährterminals am Holzhafen ist der 63 Meter hohe Wohnturm „Kristall“ geplant, kürzlich wurde der Grundstein für die Columbia Twins gelegt, zwei siebengeschossige Bürotürme mit je 4000 Quadratmeter Bürofläche an den Hallen des Altonaer Fischmarktes. Nebenan soll ein weiteres siebengeschossiges Bürogebäude in klassischer Ziegelarchitektur gebaut werden. Im Fischereihafen plant der Bezirk eine Marina für Yachten und Großsegler und einen neuen Standort für die Beach-Clubs. Auf den Parkplätzen der früheren England-Fähre wird ein neues Kreuzfahrt-Center gebaut. Ideen gibt es zudem für ein schwimmendes Restaurant und eine Badeinsel am Hafenrand.

Sabine Richter für Colliers Grossmann & Berger - 2008-07-28

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