2009-01-09
Mitteilung übermittelt durch Bundesverband Investment und Asset Management e.V.. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Deutschland | Immobilien Fonds
(BVI) Sichere Einnahmen: Mietverträge Offener Immobilienfonds haben lange Restlaufzeiten
Deutschland: Niedriger Erhaltungsaufwand durch jungen Objektbestand
Offene Immobilienfonds können auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit stetigen Einnahmen rechnen. Grund dafür sind die langen Restlaufzeiten der Mietverträge der im Fonds befindlichen Immobilien. Mehr als die Hälfte der Mietverträge läuft erst nach dem 1. Januar 2013 aus, knapp 20 Prozent sogar erst nach dem 1. Januar 2018. Lediglich 8,9 Prozent der Mietverträge stehen im kommenden Jahr zur Verlängerung an. Dies zeigt eine Auswertung des Bundesverband Investment und Asset Management per 30. September 2008 bei seinen Mitgliedern. Da die Mietverträge gewerblicher Objekte in der Regel an einen Lebenshaltungsindex gekoppelt sind, wird durch die Bindung
an die Preisentwicklung auch ein optimaler Inflationsschutz erzielt.
Die Fondsmanager der Offenen Immobilienfonds haben in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 377 Objekte ge- bzw. verkauft. Das Transaktionsvolumen belief sich auf insgesamt 15,8 Mrd. Euro bei den Käufen (Ausland: 12,1 Mrd. Euro; Inland: 3,7 Mrd. Euro) und 2,0 Mrd. Euro bei den Verkäufen (Inland: 729 Mio. Euro; Ausland: 1,3 Mrd. Euro). Von den insgesamt 91 Verkäufen von Immobilien entfallen allein 25 auf das 3. Quartal 2008. Die Verkäufe belegen die marktgerechte Bewertung der Immobilien, denn aufgrund gesetzlicher Bestimmungen darf hierbei der von unabhängigen Sachverständigen festgestellte Verkehrswert in der Regel nicht unterschritten werden.
Offene Immobilienfonds verfügen über einen jungen Objektbestand. Zwei Drittel der Immobilien sind jünger als zehn Jahre. Der hohe Anteil an jungen Fondsobjekten wirkt sich günstig auf die Wertentwicklung Offener Immobilienfonds
aus, da bei neueren Immobilien der Erhaltungsaufwand entsprechend niedriger ausfällt.
Bei den Nutzungsarten der Liegenschaften in Offenen Immobilienfonds liegt der Schwerpunkt mit einem Anteil von 66,1 Prozent nach wie vor bei Büroimmobilien. Handel/Gastronomie erreichen 18,5 Prozent. Hotel, Industrie und sonstige Nutzungsarten liegen zusammen bei 15,4 Prozent.
Heinrich Daum für Bundesverband Investment und Asset Management e.V. - 2009-01-09
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