2011-04-04
Mitteilung übermittelt durch BNP Paribas Real Estate. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Büromarkt-Zahlen zum ersten Quartal 2011 Flächenumsatz leicht über Vorjahresniveau
Deutschland: – Rund 650.000 Quadratmeter Bürofläche wurden an den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München im ersten Quartal 2011 umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis um gut 2 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).
Die bereits im vergangenen Jahr zu beobachtende positive Entwicklung auf den Vermietungsmärkten setzt sich wie erwartet fort. Der gute Jahresauftakt wird vor allem auch dadurch unterstrichen, dass das erste Quartal im Vorjahr überproportional durch den Vodafone-Abschluss in Düsseldorf über rund 90.000 Quadratmeter beeinflusst wurde“, betont Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Erfreulich ist auch, dass die meisten Städte einen positiven Trend zeigen und der gestiegene Umsatz auf einem breiten Fundament steht. Vor dem Hintergrund der weiterhin guten Perspektiven der deutschen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes deutet alles auf eine Fortsetzung der lebhaften Nachfrage hin“, ist sich Rösler sicher.
Lediglich in Köln mit 34.000 Quadratmetern (minus 26 %), Leipzig mit 17.000 Quadratmetern (minus 29 %) und Düsseldorf mit 84.000 Quadratmetern (minus 43 %) wurden weniger Flächen umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung des außergewöhnlichen Großvertrages hätte Düsseldorf sein Ergebnis aber um beeindruckende 45 Prozent gesteigert. Den höchsten Flächenumsatz verbuchte München mit 160.000 Quadratmetern (plus 12 %), gefolgt von Hamburg mit 104.000 Quadratmetern (plus 13 %). Am stärksten zugelegt hat der Flächenumsatz dagegen in Frankfurt mit plus 64 Prozent auf 95.000 Quadratmetern und in Berlin (plus 27 % auf 136.000 m²). Essen steigerte sein Ergebnis um 11 Prozent (20.000 m²).
Leerstände kaum verändert, Spitzenmieten ziehen leicht an
Über alle Standorte betrachtet sind die Leerstände in den vergangenen zwölf Monaten um 1 Prozent auf 8,78 Millionen Quadratmeter gesunken, wobei die Tendenz im ersten Quartal 2011 wieder ganz leicht steigend war. Dafür waren unter anderem die vollständige Standortaufgabe eines Unternehmens in Düsseldorf oder die Fertigstellung einiger größerer Objekte in Frankfurt verantwortlich.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum haben die Spitzenmieten über alle Standorte durchschnittlich um gut 2 Prozent angezogen. Am stärksten kletterte die Miete in Berlin mit fast 9 Prozent auf 22 Euro pro Quadratmeter. Aber auch in Leipzig mit 11,50 Euro pro Quadratmeter (plus 4,5 %), Essen mit 13,50 Euro pro Quadratmeter (plus 4 %) und Frankfurt mit 35 Euro (plus 3 %) stiegen die Höchstmieten spürbar. Unverändert blieben sie in München und Köln, lediglich Hamburg musste einen Rückgang um 2 Prozent auf 23 Euro pro Quadratmeter verkraften. „Auch für den weiteren Jahresverlauf gehen wir von einer insgesamt positiven Entwicklung der Büromärkte aus. Die Mieten dürften ihre leichte Aufwärtstendenz in einigen Standorten fortsetzen und die Chancen auf einen eventuell sogar leicht höheren Flächenumsatz als 2010 sind gestiegen“, fasst Rösler die Perspektiven zusammen.
Chantal Schaum für BNP Paribas Real Estate - 2011-04-04
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