2010-10-01
Mitteilung übermittelt durch BNP Paribas Real Estate. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Deutschland | Gewerbeimmobilien-Investition, Immobilien-Investition, Immobilien-Makler
BNP Paribas Real Estate: Investmentmärkte weiterhin sehr dynamisch
Deutschland: Von Januar bis September 2010 wurden bundesweit rund 13,5 Milliarden Euro in Gewerbeimmobilien angelegt – knapp 90 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der bereits im ersten Halbjahr zu beobachtende Aufwärtstrend hält weiter an. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).
„Die positive Marktentwicklung wird einerseits durch umfangreiche Investments in Core-Immobilen getrieben, andererseits durch wieder deutlich anziehende Portfolio-Deals. Besonders beliebt sind momentan Einzelhandelsimmobilien, wofür auch die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung und das trotz der Krise stabile Konsumverhalten verantwortlich sind. Das Vertrauen in den Standort Deutschland ist gerade auch bei ausländischen Investoren und insbesondere im europäischen Vergleich ungebrochen hoch“, erläutert Piotr Bienkowski, Geschäftsführer von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Rund 41 Prozent des Gesamtumsatzes in den ersten drei Quartalen wurden von ausländischen Anlegern getätigt.
Von den insgesamt 13,5 Milliarden Euro, die bislang in gewerbliche Immobilien investiert wurden, entfallen 9,74 Milliarden Euro (72 %) auf Einzeldeals und 3,77 Milliarden Euro auf Portfolioverkäufe (28 %). Einzelhandelsimmobilien liegen mit einem Anteil von knapp 47 Prozent am Gesamtumsatz weiterhin an der Spitze; im Portfoliosegment sind sie sogar für mehr als drei Viertel des Umsatzes verantwortlich. Auf dem zweiten Platz folgen Büroobjekte mit fast 30 Prozent. Logistikimmobilien verbuchten knapp 8 Prozent des Transaktionsvolumens.
Auch an den Big-Six-Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München) sind die Märkte weiter im Aufwind. Insgesamt hat das Transaktionsvolumen gegenüber dem Vorjahr um rund 78 Prozent zugelegt und erreicht in den ersten drei Quartalen 6,58 Milliarden Euro. Mit Ausnahme der Boomjahre 2006 bis 2008 ist dies das beste jemals registrierte Ergebnis. Weiterhin unangefochten an der Spitze liegt Berlin mit rund 2,09 Milliarden Euro (plus 118 %), gefolgt von Hamburg mit 1,13 Milliarden Euro (plus 79 %). Auch in Frankfurt mit 1,1 Milliarden Euro (plus 134 %) und München mit 1,02 Milliarden Euro (plus 10 %) wurde die Milliarden-Schwelle bereits in den ersten drei Quartalen geknackt. Den stärksten relativen Anstieg verzeichnete Köln mit 651 Millionen Euro (plus 260 %), das damit noch vor Düsseldorf mit 580 Millionen Euro (plus 10 %) rangiert. „Die Tatsache, dass die Märkte in allen Städten und Segmenten anziehen, spricht für die Stabilität und Breite des Aufschwungs an den Investmentmärkten“, so Bienkowski.
Die Netto-Spitzenrenditen für Büroimmobilien sind dank der anhaltend starken Nachfrage nach Premiumobjekten in einigen Städten nochmals leicht gesunken. Aktuell liegen sie bei 5,3 Prozent in Köln sowie bei 5,2 Prozent in Berlin und Düsseldorf. Den dritten Rang belegt Frankfurt mit 5,0 Prozent. Auf den vorderen Plätzen liegen München mit 4,95 Prozent und Hamburg mit 4,90 Prozent. „Obwohl wir für 2010 einen deutlich besseren Umsatz als 2009 erwartet hatten und von mindestens 15 Milliarden Euro ausgegangen sind, ist die Dynamik der aktuellen Marktentwicklung schon bemerkenswert. Dass wir nur zwei Jahre nach der Lehman Pleite mit ihren dramatischen Auswirkungen bereits wieder eines der besten Ergebnisse der letzten 20 Jahre erzielen werden, war so nicht zu erwarten und spricht eindeutig für den Standort Deutschland und die Attraktivität von Immobilieninvestments, vor allem in schwierigen Zeiten. Aktuell gehen wir für das Gesamtjahr von einem Transaktionsvolumen zwischen 18 und 20 Milliarden Euro aus“, fasst Bienkowski zusammen.
Chantal Schaum für BNP Paribas Real Estate - 2010-10-01
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