2010-10-01
Mitteilung übermittelt durch BNP Paribas Real Estate. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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BNP Paribas Real Estate: Büromärkte - Flächenumsatz Q3 2010 legt zu
Deutschland: Rund 2,08 Millionen Quadratmeter Bürofläche wurden an den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten
Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München in den ersten drei Quartalen 2010 umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis um gut 14 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).
„Die langsame, aber stetige Erholung der Vermietungsmärkte setzt sich fort. Im dritten Quartal konnten mit knapp 800.000 Quadratmetern rund 25 Prozent mehr Flächen umgesetzt werden als in den beiden Vorquartalen“, erläutert Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die rückläufige Arbeitslosigkeit tragen dazu bei, dass die Investitionsneigung der Unternehmen wieder steigt. Für den Anstieg des Flächenumsatzes sind momentan sowohl Nachholeffekte von Anmietungsentscheidungen, die im vergangenen Jahr verschoben wurden, als auch teilweise erster zusätzlicher Bedarf an Flächen aufgrund der verbesserten Auftragslage verantwortlich.“
Die Mehrzahl der Standorte konnte den Flächenumsatz in den ersten drei Quartalen dieses Jahres steigern. Die deutlichste Zunahme verzeichnete Düsseldorf mit einem Plus von 77 Prozent (auf 288.000 m²), wovon ein Großteil auf die Großanmietung von Vodafone zurückzuführen ist. Spürbar zulegen konnten auch Hamburg (plus 20 % auf 361.000 m²) und Frankfurt (plus 16,5 % auf 396.000 m²). Das beste Ergebnis verzeichnete erneut München mit 449.000 Quadratmetern (plus 11 %). In etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen sich Berlin (295.000 m², plus 1 %), Essen (81.000 m², minus 1 %) und Köln (147.000 m², minus 4 %). Lediglich Leipzig musste einen Umsatzrückgang um gut 24 Prozent hinnehmen, da das Vorjahresergebnis aufgrund einer Großanmietung durch die Stadt überproportional positiv ausgefallen war.
Leerstände haben Zenit überschritten, Spitzenmieten überwiegend stabil
In den acht analysierten Städten haben die Leerstände in den vergangen zwölf Monaten um 2 Prozent auf 8,77 Millionen Quadratmeter zugelegt. Seit der Jahresmitte 2010 sind sie dagegen bereits um zwei Prozent gesunken, wobei der Rückgang bei den modernen Flächen mit knapp 4 Prozent noch deutlicher ausfiel. Der erwartete langsame Abbau des Leerstands scheint damit eingesetzt zu haben.
Die Spitzenmieten sind in den vergangenen drei Monaten überwiegend konstant geblieben. Lediglich in München haben sie noch einmal leicht um 2 Prozent nachgegeben, wogegen sie in Essen um knapp 4 Prozent zulegen konnten. „Die Höchstmieten haben den Boden erreicht und werden sich in den nächsten Monaten weiter stabilisieren. Ein spürbares Anziehen der Spitzenmieten, auch für Premiumflächen, dürfte aber kaum vor der zweiten Jahreshälfte 2011 zu erwarten sein, da vorher erst einmal die Incentives deutlich zurückgefahren werden. Diese Entwicklung hat bereits eingesetzt und dürfte sich im weiteren Jahresverlauf beschleunigen. Für die Mieten in B-Lagen und älteren Bestandsgebäuden besteht dagegen aus heutiger Sicht auch für 2011 noch kein Aufwärtspotenzial“, fasst Peter Rösler zusammen.
Chantal Schaum für BNP Paribas Real Estate - 2010-10-01
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