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Immobilienmeldungen

2012-04-26

Mitteilung übermittelt durch Engel & Völkers Commercial. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Gewerbeimmobilien-Deal-Meldung

Bewegung am Markt der Wohn- und Geschäftshäuser – Bundesweit steigende Preise

Deutschland: Research: Engel & Völkers Commercial veröffentlicht vierten „Immo-Navi WGH“ - Heterogene Preisentwicklung kennzeichnet den Markt für Wohn- und Geschäftshäuser - Steigende Kaufpreise in den mittleren Lagen

Ein hohes Preisniveau für Wohn- und Geschäftshäuser* herrscht gegenwärtig in vielen deutschen Großstädten. Investoren sind weiterhin bereit für „Sicherheit“ auch Spitzenpreise zu bezahlen. Der Deutschlandtrend – dargestellt durch den Zeiger – lässt erkennen, dass die Preise zwar weiterhin steigen, jedoch nicht mehr mit soviel Dynamik wie im zweiten Halbjahr 2011. Das international tätige Beratungs- und Vermittlungsunternehmen für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial hat jetzt zum vierten Mal den Immobilien-Navigator Wohn- und Geschäftshäuser – „Immo-Navi WGH“ – veröffentlicht.

Sichere Konstante auf dem Anlagemarkt

Diese Entwicklung ist wie auch in der Vergangenheit stark durch das gegenwärtige Marktumfeld geprägt. „Aufgrund sehr niedriger Zinsen und fehlender Anlagealternativen stehen Wohn- und Geschäftshäuser weiterhin hoch in der Gunst von Anlegern“, so Carsten Rieckhoff, Leiter Research Engel & Völkers Commercial. Kaum eine Anlage scheint gegenwärtig so wertbeständig und attraktiv wie eine gute Immobilie in einer guten oder funktionierenden mittleren Lage in einer deutschen Großstadt.

Weiterhin steigende Preise

„Die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern wird insgesamt hoch bleiben, jedoch werden die Investoren zukünftig noch kritischer die Rendite und somit auch die Objektqualität prüfen. Der Preisanstieg wird sich dabei weiter abschwächen“, prognostiziert Rieckhoff. „Insbesondere in vielen mittleren Lagen liegt der Blick auf die Renditen wieder mehr im Fokus der Investoren“, so Rieckhoff weiter.

Hohe Preise in den mittleren Lagen

Die Preisentwicklung der untersuchten Städte stellt sich gegenwärtig sehr viel heterogener da als im zweiten Halbjahr 2011. Hohe Preiszuwächse zeigen die großen Städte wie Köln, Düsseldorf, München und Hamburg aufgrund von steigenden Mieten. Gleichzeitig ist in diesen Städten auch die Nachfragekonkurrenz am Größten. Das hat zur Folge, dass Investoren immer häufiger auf mittlere Lagen ausweichen und auch dort die Preise in die Höhe treiben. Bremen, Wiesbaden und Münster zeigen ein beschleunigtes Preiswachstum – insgesamt sind die B-Städte jedoch nicht ganz so „überrannt“ wie die A-Städte. „In den B-Städten werden Objekte nicht um jeden Preis gekauft“, so Rieckhoff.

In den untersuchten Städten in Ostdeutschland haben die Preise in Dresden noch einmal richtig zugelegt. „In Dresden gibt es noch Mietsteigerungspotential bei einem gleichzeitig knapper werdenden Angebot. Im Gegensatz zu Potsdam sind Investoren hier bereit die Verknappung des Angebots auch mit hohen Preisen zu bezahlen“, erklärt Rieckhoff.

Blick auf die Renditen – Nachhaltigkeit

Während die Intention der Käufer im ersten Halbjahr 2011 noch durch Inflationsangst geprägt war, so steht aktuell immer stärker die Nachhaltigkeit der Geldanlage mit Blick auf die Renditen an erster Stelle. „Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung der Investoren sind die Entwicklung der Mieten – dort wo die Mieten steigen, gibt es auch noch ein Kaufpreissteigerungspotential“, so Rieckhoff. Insbesondere in Berlin wird deutlich, dass die Nachhaltigkeit der Wertabsicherung wieder an erster Stelle steht – während das Kaufpreiswachstum in den guten Lagen weiter hoch ist, so hat sich das Preiswachstum in den mittleren Lagen deutlich abgeschwächt.


*Bei Wohn- und Geschäftshäusern handelt es sich um Immobilien mit mindestens vier vermieteten Wohnungen, die im Besitz einer Privatperson, einer Erbengemeinschaft oder eines Unternehmens sind. Neben dem reinen Mehrfamilienhaus fallen unter den Begriff auch Mischobjekte, die gewerbliche Flächen enthalten, wie z.B. kleinere Ladenflächen im Erdgeschoss oder eine Arztpraxis. Der Anteil dieser Flächen erbringt jedoch weniger als 20 % der Nettokaltmiete, so dass der Wohncharakter dominiert. Synonyme in der Immobilienwirtschaft sind darüber hinaus Geschosshaus, Anlageimmobilie oder Zinshaus.

Greta Niessner für Engel & Völkers Commercial - 2012-04-26

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