2009-05-15
Mitteilung übermittelt durch ARISTON Real Estate AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Deutschland | Unternehmen
ARISTON Real Estate AG – 1. Zwischenmitteilung 2009
München: ARISTON erwirtschaftet einen 3-Monats-Gewinn nach Minderheiten in Höhe von rund 0,53 Mio. Euro – Periodenüberschuss in etwa auf bereinigtem Vorjahrsniveau
• Umsatz steigt leicht auf 3,05 Mio. Euro (Vorjahr: 3,02 Mio. Euro)
• Aufgrund fehlender Erträge aus Wertanpassungen, welche in Q1 2009 nicht mehr generiert wurden, fällt der Periodengewinn nach IFRS von 0,80 Mio. Euro auf 0,53 Mio. Euro
Geschäftsentwicklung
Die ARISTON Real Estate AG konnte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009 an den Umsatz und den operativen, um Bewertungsgewinne bereinigten Ertragszahlen der Vorjahresperiode anknüpfen. So erwirtschaftete der auf Gewerbeimmobilien fokussierte Bestandshalter im ersten Quartal 2009 Mieterlöse in Höhe von rund 3,05 Mio. Euro (Vorjahr: 3,02 Mio. Euro).
Im ersten Quartal 2009 erzielte der Konzern einen FFO (Funds from Operations) in Höhe von 0,64 Mio. Euro (Vorjahr: 0,77 Mio. Euro) und konnte damit in einem zunehmend schwierigeren Marktumfeld einen solides operatives Ergebnis erwirtschaften.
Aufgrund fehlender Erträge aus Wertanpassungen, welche in der Vorjahresperiode noch mit ca. 0,23 Mio. zum Ergebnis beitrugen, fiel die Gesamtleistung des Konzerns auf 3,08 Mio. Euro. Nach Abzug der betrieblichen Kosten, darunter Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen, resultierte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,13 Mio. Euro (Vorjahr: 2,54 Mio. Euro).
Das Finanzergebnis verbesserte sich leicht von -1,53 Mio. Euro auf -1,47 Mio. Euro, trotz unverändertem Immobilienbestand. Damit erwirtschaftete die ARISTON Real Estate AG ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 0,64 Mio. Euro (Vorjahr: 1,01 Mio. Euro). Dieses Ergebnis entspricht einer Vorsteuermarge von rund 21% und unterstreicht das stabile Geschäftsmodell der ARISTON Real Estate AG.
Nach Steuern verblieb im ersten Quartal ein Konzernüberschuss nach Minderheiten in Höhe von 0,53 Mio. Euro (Vorjahr: 0,80 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,06 Euro (verwässert).
Zum Stichtag 31. März 2009 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von rund 11,7 Mio. Euro. Das Eigenkapital betrug rund 26,3 Mio. Euro (Vorjahr: 41,3 Mio. Euro) und verringerte sich im Wesentlichen auf Grund nicht zahlungswirksamer Marktbewertungen von Zinsswaps in Höhe von ca. 7,1 Mio. Euro sowie der in 2008 gezahlten Dividende. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag somit 18,3 % (Vorjahr: 24,8 %).
Immobilienportfolio
Insgesamt verfügte die ARISTON Real Estate AG zum 31. März 2009 über ein Immobilienvermögen von rund 138,6 Mio. Euro (Vorjahr: 147,5 Mio. Euro); dies entspricht einem Rückgang in Höhe von rund 6%, der ausschließlich auf nicht zahlungswirksame Wertanpassungen zum 31. Dezember 2008 zurückzuführen ist. Die durchschnittliche Mietrendite des Portfolios betrug im ersten Quartal 2009 ca. 7,5%.
Ausblick
Für das laufende Geschäftsjahr 2009 rechnet der Konzern insgesamt mit einer stagnierenden Entwicklung der deutschen Immobilienmärkte und damit der ARISTON AG.
Die Weitervermietbarkeit bzw. wirtschaftliche Vermarktung insbesondere der Logistikimmobilie in Bremen wird die Ertrags-, Finanz und Vermögensstruktur der ARISTON beeinflussen.
Vor diesem Hintergrund sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Gesamtsituation wird der Konzern seine Expansionspläne einschränken und den Fokus auf wertbildende Asset Management-Aktivitäten bei moderater Investitionstätigkeit legen.
Dirk Stauer (cometis AG) für ARISTON Real Estate AG - 2009-05-15
Mitteilung übermittelt durch ARISTON Real Estate AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.