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Europas Büromärkte: Mietzyklen werden schwächer

Deutsche Bank Research

- In vielen europäischen Märkten liegen die Leerstandsquoten heute höher als zu früheren Wendepunkten. Diese Strukturveränderung hat weitreichende Konsequenzen auch für die Anpassung an Marktzyklen: Wir können zeigen, dass höhere Leerstandsquoten die Volatilität der Büromieten senken.

- Für die aktuelle gesamtwirtschaftliche Erholung in Europa bedeutet dies, dass das Mieterhöhungspotenzial geringer ausfällt als in den 1990er Jahren. Nur wenige Büromärkte entziehen sich dieser Gesetzmäßigkeit.

- Dieser Zusammenhang gilt gerade auch für deutsche Büromärkte, nicht nur für die großen A-Städte, sondern auch für kleinere B- oder C-Städte.

- Der relative Wert, in deutsche B-Standorte zu investieren, um Marktschwankungen auszuweichen, hat dadurch etwas an Bedeutung verloren. Für opportunistische Investoren ist Timing v.a. in den großen Büromärkten wichtig.

- Bei weiterhin zurückhaltender spekulativer Bautätigkeit ist es keineswegs sicher, dass diese Gesetzmäßigkeit weit über den nächsten Konjunkturzyklus hinausreicht, da die Alterung des Büroimmobilienbestands angebotsseitig für eine Entspannung sorgen wird.

Autor(en): verschiedene

Quelle: Deutsche Bank Research

Veröffentlicht: 07.04.2011

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